von DasMilchpaar:

Bei mir dauerte es 6 Wochen, als zum ersten Mal mit der Absaugpumpe 20 ml am ganzen Tag austraten. Ich handhabte es so, dass möglichst 3 x täglich die Absaugpumpe an jeder Seite für ein paar Min. immer im Wechsel angesetzt wurde – insgesamt ca. ½ Stunde. (Dabei Brüste in Richtung Brustwarze massieren und Pumpe im Intervall gegen Brust drücken in verschiedene Richtungen.) Diese Variante brachte BEI MIR den größten Erfolg.

Ab sofort steigerte sich die Milchmenge in ganz kleinen Schritten kontinuierlich und ich legte ein Milchbuch an. Dies empfehle ich ohnehin. So kann man genau beobachten, inwieweit welche Steigerung in welchem Zeitraum sichtbar ist.


Als ich meine erste Milch hatte, versiegte diese während des ersten Eisprungs, was mich schockierte. Während dieser Zeit überwiegt der Östrogen- und Progesteron - Anteil im Körper. Letzterer wirkt gegen die Milchbildung. Ich machte aber weiter wie gehabt und nach dem Eisprung kam tropfenweise die Milch wieder. Natürlich hatte ich Angst, dass dies nun bei jedem Eisprung passieren wird, was ja alle Mühe unnütz erscheinen lassen würde. Doch war das nicht der Fall. Ab dem 2. Eisprung trat dies nicht mehr auf und ab diesem Moment stieg meine Milchleistung stetig. Das Progesteron konnte mir also nichts mehr anhaben.


Ein wichtiger Aspekt sei zu beachten: wenn eine Frau die Pille einnimmt, so arbeiten die darin enthaltenen Östrogene gegen die Milchbildung. Es sei zu empfehlen, wenn man die Pille weiterhin einnehmen möchte, sich eine östrogenfreie Pille verschreiben zu lassen!


Der Übersichtlichkeit wegen schreibe ich nun alle wichtigen Maßnahmen, die der Milchbildung helfen, in Stichpunkten auf. Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir jederzeit mailen und ich beantworte es gern (insofern ich kann).


Aufgaben, die zum Teil auch gern der Partner übernimmt und die Ihr einhalten müsst:


  • tägliches Massieren der Brüste regt sehr die Drüsen an. Immer vom Ansatz oben und von der Unterseite der Brust in Richtung der Brustwarzen

  • Dies sollte nicht weh tun!

  • Bondage-Experimente sollte man vorerst unterlassen, sowie Schlagen der Brüste

  • Wärme tut den Brüsten gut (dies für die BDSMer)

  • Stress sollte vermieden werden (Psyche!)

  • Möglichst 3 x täglich sollte die elektrische Absaugpumpe pro Seite im Wechsel mindestens pro Seite insgesamt je 10 Min. angesetzt werden

  • Währenddessen sollte die Brust von der Unterseite her (Daumen über Brust – damit auch dagegen streichen/drücken) in Richtung Brustwarze stark gestrichen (gedrückt) werden (Merke: es soll nie weh tun!)

  • Die Saugglocke der Absaugpumpe sollte im Intervall gegen die Brust gedrückt werden, immer in unterschiedlicher Richtung (besonders wichtig, wenn schon Milch da ist)

  • Das Vakuum sollte nicht zu niedrig sein.

  • Von einem Intervall des Vakuums rate ich persönlich ab, da das Vakuum dann zu niedrig auf Dauer ist. Intervallsaugen ist zwar besser, doch kann das die Pumpe nicht gut simulieren (außer, man hat eine sehr starke Pumpe, wobei dann die Brustwarzen sehr anschwellen können). Wenn der Partner zusätzlich saugt, ist dies ein Intervall, das auf natürliche Art und Weise provoziert und den Milchfluss anregt. Das muss natürlich jede Frau mit der Zeit selbst entscheiden, was wie bei ihr am besten wirkt. (die kleine MEDELA – Intervall - Saugpumpe entlockt jedenfalls der Brust weniger Milch, als die stärkere Pumpe ohne Intervall. Vielleicht ist es aber ja bei Euch anders…)


Es ist ein immer mehr aufkommendes Thema. Welches sowohl im SM-Bereich als auch bei Stinos immer mehr an Interesse gewinnt.
Und nein, ihr seit nicht verrückt oder anders.......leidet an einem Mutterkomplex... es ist halt eine sehr interesse und sinnliche Sache, weil es doch was sehr intimes ist. Vorallem wenn man es geschafft hat, zeugt es von sehr viel Geduld und Disziplin.




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