natürliche und cheminsche  Medikamente
  •  Milchbildende Tees und Kräuter:
           20 Teile Kümmel
           20 Teile Fenchel
           20 Teile Anis
           10 Teile Brennessel
           10 Teile Geisskraut
           10 Teile Basilikum
          
            Alle Teile mischen und mit einem Mörser zerstampfen
            und zerreiben.Man benötigt 1 Teelöffel pro Tasse.
            Dann mit heißem Wasser übergießen und 5 min
            ziehen lassen.
  • ein Mittel ist auch noch Domperidon, zumal wenn man noch nie gestillt hat, ist es sehr empfehlenswert. Dieses Medikament hat die Laktation nur als Nebenwirkung. Andere Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, leichte Kopfschmerzen und Müdigkeit. Diese Symptome lassen aber bei Verringerung der Dosis und Absetzen des Medikamentes nach bzw. verschwinden ganz.
 Die empfohlene Anfangsdosis sollte 4x2 oder 3x3 Tabletten a 10g  am Tag betragen und zwar solange bis die Milcheinschuss da ist. Dies kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Manche merken nach 2 Tagen schon erste Tropfen, andere erst nach Wochen.Ist die gewünschte Menge erreicht, so langsam die Dosis, Tablette für Tablette herabsetzen. Falls sie die Milchmenge verringern sollte, die Dosis wieder für ein paar Tage erhöhen und es dann später noch einmal versuchen.            

  Domeridon ist hier in Deutschland rezeptpflichtig.Auf der Linkseite sind 
  Adressen zu finden, wo man es rezeptfrei erhält.(momentan im Ausland)
  • Alternative gibt es, besonders aus dem naturmedizinischem Bereich:
  • Gerste fördert die Milchbildung (Malzbier). Hat auch viel Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine.
  • Täglich sollten die Brüste ca. 3 x mit Stillöl von WELEDA (Milchbildungsöl ist nicht so effektiv, wirkt eher gegen Milchstau) eingerieben werden.Vor allem über Nacht spürt man unter der Bettdecke, wie es die Brüste erwärmt.
  • Wenn man es gern und bereitwillig schafft, sollte man täglich ca. bis 6 Tassen WELEDA-Milchbildungstee (nicht Stilltee) - nach Anleitung zu sich nehmen.

  • Wichtig ist auch: viel Trinken. Wenn man aber absolut keinen Durst mehr hat, sollte man sich nicht zu mehr Flüssigkeitseinnahme (vor allem von Milchbildungstee) zwingen. Dann kann es nämlich gegenteilig wirken.
  • Reiner Bockshorn(klee)-Samen (nicht Tee, sondern die reinen Samenkörner) sollte man in kleineren Mengen – immer für ca. -5-6 Tage jeweils in der Kaffeemühle klein zermahlen und davon 3 x täglich je einen halben Teelöffel mit Flüssigkeit einnehmen. (nicht mehr! Es kann sonst Vergiftungserscheinungen provozieren). Dieser ist sehr milchbildend.

  • Dazu nimmt man SIMILASAN-Milchbildungs-Globulis von gleichnamiger Schweizer Firma (Similasan) ein: 6 x täglich je 7 Globulis (später 2-3 x je 7 Globulis), die man auf der Zunge zergehen lässt

  • (Anissamen ist auch z.B. milchfördernd, ebenso wie Eisenkraut (Vorsicht: sehr giftig in falscher Dosierung). Doch muss man dies nicht extra einnehmen, da es in dem Milchbildungstee enthalten ist, genau wie Brennnessel, Kümmel und Fenchel.)

  • Agnus Castus D4 oder D6 (Mönchspfeffer / Keuschlamm) als Globulis löst man 3 x täglich je 5 Globulis in 3 Teelöffeln Wein auf und nimmt es ein. (Soll Drang zum Beischlaf vermindern – ich merkte nichts davon.) An anderer Stelle wird aber die - Potenz C12 empfohlen. Leider kann ich nicht einschätzen, was nun gilt.
  • Isländisches Moos (Lichenislandicus) gibt es zum Lutschen. Man sollte aber nichts übertreiben. Ich empfehle täglich 3-5 Weingummis.
  • Alfalfa D6 – Globulis (wirkt auf Milchdrüsen) täglich 3 x je 5 Globulis auf Zunge zergehen lassen
  • Lecithinum C2 – wirkt sehr milchfördernd
  • Evtl. Phytolacca D6 – Globulis und Phellandrium D6 täglich 3 x je 5 Globulis auf Zunge zergehen lassen. Haben einen starken Bezug zur Milchbildung und –freisetzung
  • Wenn die Milchdrüsen unterentwickelt sind (wenig Brustmasse, schlaffe Brüste) kann Pulsatilla D4 – 3 x täglich je 5 Globulis aufbauen
  • Galega Miniplex – Tropfen helfen bei Milchbildung. Ich weiß aber nicht die Menge.

Man sollte auch nicht zu viel auf einmal nehmen, da manches gegeneinander wirken kann.
  • Urtica wirkt auf Milchdrüsen. Mit niedrigen Potenzen kann man die Milchbildung anregen, mit hohen Potenzen bremsen. Mal wird D3, mal D6 empfohlen. Anscheinend scheiden hier die Meinungen.
  • Wenn die erste Milch kommt, reicht eine Gabe Urtica Urens D 30. Dies sorgt für den Milcheinschuss und für regelmäßigen Milchfluss.
  • Secale Cornutum D6 und Caulophylum D6 (Frauenwurz) wirken ebenfalls milchbildend. Doch wie gesagt: „viel hilft nicht viel“.
Ich würde mich auf einige beschränken. Anderweitig experimentieren kann man immer noch.

Alle genannten homöopathischen Mittel, sowie Tee, Öl und Bockshornsamen sind in der Apotheke zu bestellen.

  • Stillsaft von BIPA hilft zusätzlich bzw Mam Alete Stillsaft deckt den steigenden Nährwertbedarf / Eisenbedarf der Frau. - 200 ml. pro Tag decken die Hälfte des Tagesbedarfs an Vit.B12. Eisen. Jod und Folsäure ab.
Wichtig: Homöopathie wirkt nicht spontan. Sie soll bewirken, dass der Körper angeregt wird, allein den Normalzustand herzustellen. Der Normalzustand ist aber: nicht geboren, also keine Milch. Daher muss das Signal: „Milch bekommen“ länger oktruiert werden, damit der Körper sich darauf einstellt und – jeder Körper reagiert anders!

Ebenfalls auf Rezept erhält man Syntocinon-Spray, welcher Oxytocin enthält.ies regt den Milchfluss an (der aber bereits aktiviert sein muss). Ist nicht gefährlich für den Körper. Manchmal dauert es, ehe der Milchfluss beim Absaugen in Schwung kommt. Massieren währen dessen unterstützt es. So ist normalerweise Syntocinon nicht notwendig.

Generell gilt bei allen medikamentösen (außer Syntocinon) bzw. homöopathischen Mitteln, dass diese wenigstens ½ Std. vor oder nach dem Essen eingenommen werden, da sie sonst nicht richtig wirken.

Während der Laktation sollte man es vermeiden, oft Kaffee oder schwarzen Tee zu sich zu nehmen, da dies Kalzium- und Vitamin B2-Bildung im Körper hemmt.

Merke: was dem Körper durch die Laktation entzogen wird, muss ihm an anderer Stelle wieder zugeführt werden. Zu hoher Kalzium - Mangel kann Osteoporose provozieren.

Ebenso hat die laktierende Frau einen erhöhten Jodbedarf, der entsprechend abgedeckt werden sollte (Bei eventueller Schilddrüsenunter- oder –überfunktion müsste der Jod – Bedarf abgeklärt werden.)

Unterstützung des Körpers bei Laktation: von WELEDA Kalzium und Aufbaukalk – morgens und abends je eine Messerspitze

Wenn viel Milch produziert wird, muss mehr Flüssigkeit zu sich genommen werden, als Milch abgepumpt wird.

Den Milchfluss hemmt u.a.: Pfefferminze, Salbei, Hibiskus!


Es ist ein immer mehr aufkommendes Thema. Welches sowohl im SM-Bereich als auch bei Stinos immer mehr an Interesse gewinnt.
Und nein, ihr seit nicht verrückt oder anders.......leidet an einem Mutterkomplex... es ist halt eine sehr interesse und sinnliche Sache, weil es doch was sehr intimes ist. Vorallem wenn man es geschafft hat, zeugt es von sehr viel Geduld und Disziplin.




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